merken
PLUS

Ampelfrust an der Budapester Straße

Fußgänger klagen über zu kurze Grünzeiten, wenn sie die Bundesstraße queren. Doch eine Änderung ist in Sicht.

Zu lange Wartezeiten, zu kurze Grünphasen: Geht es nach den Grünen im Stadtrat, sind viele Ampeln im Stadtgebiet für Fußgänger schlecht programmiert. Mit der Aktion „Zeit, dass es grün wird“ hat die Partei vergangene Woche dagegen protestiert und Postkarten an zwei Kreuzungen an der Dohnaer Straße verteilt. Auch „Problemampeln“ können gemeldet werden.

Eine solche Problemampel hat Christa Liebig ausgemacht. Die Anlage nahe der Schweizer Straße zur Überquerung der Budapester Straße ist ihr ein Dorn im Auge. Vor allem ärgert sie, dass die Ampel über die erste Fahrbahnseite bis zum Mittelstreifen nicht parallel zur zweiten Ampel geschaltet ist, die über die andere Fahrbahnseite führt. „Manchmal kommt da ewig kein Auto und trotzdem tut sich nichts.“ Straßenamtschef Reinhard Koettnitz wirbt aber um Verständnis. Die Budapester ist als Bundesstraße 173 stark befahren. „Irgendwo müssen natürlich Abstriche gemacht werden.“ Allerdings könnte die Fußgängerampel künftig per Knopfdruck schneller grün werden. Das sei zumindest für einige Stunden am Tag denkbar, wenn weniger Fahrzeuge unterwegs sind. (hoe)

Anzeige
Deine Chance auf Heimspiele:
Deine Chance auf Heimspiele:

Jetzt DSC-Saisonkarte 2020/21 sichern!