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Ampeln werden neu geschaltet

B 170. Der Verkehrsfluss zwischen Dresden und Bannewitz wird ab diesem Monat erleichtert.

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Von Maik Brückner

Eine erfreuliche Meldung für die B 170-Pendler: In diesem Monat werden die Ampeln zwischen der Dresdner Stadtgrenze und dem Abzweig Bannewitz/Nöthnitz so geschaltet, dass es eine Art Grüne Welle gibt. Das kündigt Sylvia Stiller vom kreislichen Infrastrukturamt an. Sie ist zugleich Leiterin der Verkehrsunfallkommission.

Mit der Neuregelung der Ampeln soll die Zahl der Unfälle minimiert werden. Nach der Freigabe der A 17 war es an den Ab- und Auffahrten immer wieder zu Auffahr- und Abbiegeunfällen gekommen. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatten die Schaltphasen der vier aufeinanderfolgenden Ampeln zwischen dem Kaitzer Loch und der Abfahrt Bannewitz/Nöthnitz. „Diese waren bisher nicht aufeinander abgestimmt“, erklärt Frau Stiller.

Lange Verhandlungsphase

Um das zu ändern, habe sie im vergangenen Dreivierteljahr Verhandlungen mit dem Straßenbauamt Meißen-Dresden und der Stadt Dresden geführt, die für die Anlage im Kaitzer Loch verantwortlich sind. Mit der Neuregelung wird ein weiteres Problem beseitigt: So kam es immer wieder vor, dass Lkws nicht zügig genug von der A 17 auf die B 170 in Richtung Zinnwald fahren konnten. Die Sicherheitstechnik deutete das als Stau und ließ den Tunnel sperren. Damit ist es bald vorbei: „Ich habe die verkehrsrechtliche Anordnung verfügt“, so Frau Stiller. Ein Ingenieurbüro wird die Ampel so schalten, dass es nun eine intelligente Art von Grüner Welle geben wird.