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An der Elbe wird wieder gespielt

Das Hochwasser vor einem Jahr hatte den Spielplatz zerstört. Jetzt wird wieder einer gebaut. Der wird besser als der alte.

Von Heike Sabel

Spielen an der Elbe: Das ist ein besonderer Spaß für die Kinder. Solange kein Hochwasser ist. Nun soll der Spaß auch in Heidenau, nahe der Radwegbrücke über die Müglitz, im Uferbereich zwischen Elbe und Radweg, wieder möglich sein. Vor einem Jahr war der Spielplatz beim Hochwasser zerstört worden. Das neue Spielgerät wird wieder aus drei Holzpodesten mit verschiedenen Funktionen bestehen. Eine Erweiterung ist, dass die drei Podeste mit Kletternetzen und Stegbrücken untereinander verbunden sind, teilt die Stadtverwaltung mit. Damit haben die Kinder noch mehr Möglichkeiten.

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Schutzgebiet fordert Tribut

Der Auftrag ist schon vergeben. Die Herstellung der Holzpodeste und Funktionsspielzeuge dauert laut städtischer Auskunft etwa sechs bis acht Wochen. Der Aufbau wird also etwa Ende Juli erfolgen. Bezahlt wird der neue Spielplatz aus bestätigten Geldern zur Beseitigung der Hochwasserschäden vom vergangenen Jahr.

Der Bau bzw. der Auftrag dafür hatten sich so lange hingezogen, da erst eine Verträglichkeitsstudie erstellt werden musste. Die war notwendig, weil sich der 2007 erstmals angelegte Elbespielplatz in einem Fauna-Flora-Schutzgebiet befindet. Auch wenn die Genehmigung damals schon erfolgt war, musste sie noch einmal beantragt werden. Aufgrund des Status als Schutzgebiet muss der Wiederaufbau auch am gleichen Standort erfolgen.