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An die Töpfe, fertig, los!

Bald kocht keiner mehr ruhig sein eigenes Süppchen. Im Gegenteil. Es wird um die Wette gekocht. Der traditionelle Erdgaspokal steht vor der Tür. Der Wettbewerb für jugendliche Nachwuchsköche findet dieses Jahr zum siebenten Mal statt.

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Bald kocht keiner mehr ruhig sein eigenes Süppchen. Im Gegenteil. Es wird um die Wette gekocht. Der traditionelle Erdgaspokal steht vor der Tür. Der Wettbewerb für jugendliche Nachwuchsköche findet dieses Jahr zum siebenten Mal statt.

Aus dem Weißeritzkreis schicken die Mittelschulen Klingenberg und Schmiedeberg je ein Team ins Rennen. Die Gasversorgung Sachsen Ost sponsert Kochkleidung und organisiert die lokalen Wettbewerbe.

Am 23. September treten die ersten vierköpfigen Mannschaften im Raum Dresden gegeneinander an. Da empfängt die Mittelschule Gröditz ihre Kochgegner aus Großenhain und Nünchritz. Dann geht es Schlag auf Schlag weiter. Jede Woche findet unter den 26 Schulmannschaften ein weiteres Duell statt. Am 26. November kochen die Teams aus Schmiedeberg und Klingenberg in der Berufsakademie Mittelsachsen gegeneinander.

Zutaten für 14 Euro

Die Aufgabe für alle Nachwuchsgastronomen besteht darin, ein Menü für vier Personen im Warenwert von 14 Euro herbei zu zaubern. Als Vorspeise ist eine Suppe aus Brokkoli zu kochen. Der Hauptgang soll aus Seelachsfilet, Gemüse und Sättigungsbeilagen bestehen. Und als krönenden Abschluss gibt’s zum Dessert: „Fruchtcreme mit Tiefkühlfrüchten“, quasi ... ja was eigentlich? Eis?

Wegspachteln und bewerten darf es die Jury aus Mitgliedern des Verbandes der Köche Deutschlands. Nach dem letzten Kochduell werden die drei besten Teams ausgewählt. Die kochen in der nächsten Runde um den Regionalmeistertitel. Wer gewinnt, kommt auf die Landesebene. Von da ist’s nur ein kleiner, aber schwerer Schritt ins Finale. Dort winken ein Preis im Wert von 350 Euro und ein Wanderpokal. Also Jungköche aus Schmiedeberg und Klingenberg: Lasst nichts anbrennen. (sesch)