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Sachsen

An Sachsens Straßen fallen die Bäume

Tausende Bäume wurden in den letzten Jahren gefällt, nur wenige werden nachgepflanzt. Aus gutem Grund.

© dpa/Patrick Pleul

Es wird lichter am Rand von Sachsens Staats- und Bundesstraßen: 8.767 Bäume ließ der Freistaat vergangenes Jahr fällen und nur 487 pflanzen. Ein Doppelrekord, mit dem der Freistaat sich selbst übertrifft. Schon 2017 hatte er mit 7.414 gefällten und 896 neu gepflanzten einen Negativrekord aufgestellt. Wolfram Günther, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Sachsen, hatte die Zahlen vom Verkehrsministerium um Martin Dulig (SPD) erfragt. Sie gehen aus einer Statistik des Landesamts für Verkehr und Straßenbau hervor. Dort spricht man ungern von Rekorden. Bei Straßenbaumfällungen gehe es „um die Verkehrssicherheit des Baumbestandes und die Bewältigung der Folgen von extremen Wetterereignissen“, so eine Sprecherin. Rund 238.000 Bäume rahmten Sachsens Staats-und Bundesstraßen zuletzt, Alleenbäume inbegriffen.

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