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Anerkennung ist immer wieder ein Ansporn

Der Freundeskreis Oberbärenburg war für die Wahl zum „Verein des Jahres 2004“ nominiert. SZ sprach mit dem Vorsitzenden Frank Rudolf.

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Was hat den Verein bewogen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen?

Den entscheidenden Anstoß für die Bewerbung gab Konsul a.D. Hans Augst, der zwar kein Vereinsmitglied ist, aber unsere Aktivitäten in Oberbärenburg schon seit Jahren interessiert verfolgt und unterstützt. Gemeinsam mit unserem Schriftführer Martin Hentschel war er auch maßgeblich an der Ausarbeitung einer ansprechenden Präsentation für die Bewerbung beteiligt.

Waren Sie traurig, dass Sie dann nicht zu den Siegern gehörten?

Keineswegs. Schon die Nominierung und die Einladung zur Galaveranstaltung durch die Ostsächsische Sparkasse Dresden sind eine große Anerkennung. Und das spornt uns für unsere weitere Arbeit an. Getreu unserem Motto „Qualität ist wichtiger als Quantität“ wollen wir auch in diesem Jahr wieder einige attraktive Veranstaltungen anbieten. Die meisten haben ja schon seit mehreren Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Kurortes. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen für den diesjährigen Musiksommertag auf Hochtouren. Es gibt Überlegungen, künftig an mehreren Wochenenden in den Schulferien Kurkonzerte für verschiedene Altersgruppen zu organisieren. Auch die Schlittenhundetrainingsläufe im Herbst sollen zur Tradition werden. Hierbei gibt es auch eine gute Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Osterzgebirge.

Der Freundeskreis hat maßgeblichen Anteil am Bau des neuen Aussichtsturmes in Oberbärenburg. Wie wurde dieser von den Besuchern angenommen?

Der Turm hat sich zum Touristenmagneten entwickelt. Da die Besteigung kostenlos ist, gibt es natürlich keinen Nachweis über Besucherzahlen. Eine besondere Attraktion war dort ein Herrnhuter Stern, der in der Adventszeit leuchtete. Der Strom dafür kam über eine provisorische Leitung von einer benachbarten Antennengemeinschaft. In diesem Jahr soll der Turm noch eine eigene Stromversorgung erhalten.

Gespräch: Karin Grießbach