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Rassistische Schläger bedrohen ihr Opfer noch im Krankenhaus

Nach dem Überfall in Zittau trifft der niedergeschlagene Iraner erneut auf die Täter. Der junge Mann hatte sich bereits gut in der evangelischen Gemeinde integriert - jetzt hat er Angst und will weg.

Mohammad Azalie ist vom Islam zum Christentum konvertiert. Dafür droht ihm in seiner Heimat Iran die Todesstrafe. © Foto: Matthias Weber

Mohammad Azalie hat diese Worte noch im Ohr: "Komm raus! Zittau ist so klein. Wir sehen Dich wieder!" Diese Drohung musste sich der junge Asylbewerber aus dem Iran von einem Zittauer anhören, der ihn am vergangenen Donnerstag kurz zuvor am helllichten Tag und auf offener Straße mit einer Bierflasche niedergeschlagen hatte. Sechs Monate lang, seit August 2018, lebte der 28-Jährige glücklich in Zittau. Jetzt hat er Angst und will nur noch weg hier. "Vielleicht kann ich nach Dresden oder Leipzig. Da gibt es viel mehr persische Freunde", sagt er.

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