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Anklage nach Messerattacke

Schläge, Tritte und sieben Stiche: Weil ein Mensch starb, steht ein Tatverdächtiger bald vor Gericht.

Löbau/Görlitz. Ein damals 20-jähriger Mann muss sich demnächst vor dem Landgericht Görlitz wegen Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Unterschlagung verantworten. Ihm wird vorgeworfen, am Abend des 16. August 2014 in der Löbauer Breitscheidstraße einen 50-Jährigen so verletzt zu haben, dass dieser verblutete.

Das teilten Staatsanwaltschaft Görlitz und Polizei mit. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft soll es an dem betreffenden Abend während eines Trinkgelages zum Streit gekommen sein. Daraufhin soll der 20-Jährige in der Wohnung eines Zeugen zunächst mit Fäusten auf das 50 Jahre alte Opfer eingeschlagen und dann mit Schuhen sehr kräftig gegen Kopf und Oberkörper getreten haben, so dass der Mann unter anderem Brüche des Mittelgesichtsschädels davontrug. Schließlich hat der 20-Jährige laut Staatsanwaltschaft sein Gegenüber sechsmal in den Hals und einmal in den Unterleib gestochen. Daran sei der Mann schließlich verblutet. Im Bewusstsein, dass der Mann tot war, soll der Beschuldigte aus dessen Wohnung Elektronik sowie etwa 60 Euro Bargeld mitgenommen haben. Dem Beschuldigten droht eine Gefängnisstrafe von fünf bis 15 Jahren, bei Jugendstrafe bis zu zehn Jahren. Er soll die Tat weitgehend eingeräumt haben. (SZ/gw)

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