SZ +
Merken

Anmeldungsrekord für Winzerumzug

Mehr als 750 Teilnehmer haben sich schon für das Ereignis am 4. Oktober gemeldet. Über die Strecke wird noch diskutiert.

Teilen
Folgen

Von Ulrike Keller

Der diesjährige Winzerzug wird die bisherigen vier bei Weitem übertreffen. Nach Angaben von Hoflößnitz-Chef Jörg Hahn machen die neuen Dimensionen erstmals eine  eigenständige Projektleiterin erforderlich. Seit der Wiederbelebung der Winzerzug-Tradition vor vier Jahren hatte er bislang selbst die Organisation übernommen.

Rund 1 000 Teilnehmer in 50 Bildern sind das Ziel bei der Großveranstaltung am 4. Oktober. Über 750 Anmeldungen von Radebeulern und Menschen aus der Umgebung liegen Jörg Hahn zufolge schon vor. „Ich bin optimistisch, dass wir die 1 000 Personen zusammenbekommen.“ Anlässlich des Doppeljubiläums „300 Jahre Sächsischer Winzerzug und 25 Jahre Deutsche Einheit“ wird dieser Winzerzug der erste gesamtdeutsche in Radebeul werden. „Alle deutschen Weinanbaugebiete haben schon zugesagt“, sagt der Hoflößnitz-Geschäftsführer.

Noch in der Diskussion ist die Strecke. Als Wunsch der Organisatoren nennt Jörg Hahn, am Anger zu starten und bis zur Hoflößnitz zu ziehen. Diese Route sei allerdings mit dem größten Aufwand und Sicherheitsrisiko verbunden.

Da außerdem die Kötzschenbrodaer Straße gebaut wird und die Meißner Straße schwer für eine Stunde gesperrt werden kann, muss möglicherweise eine Alternative gefunden werden. Diese führt laut Jörg Hahn vom Güterbahnhof zum Rathaus über die Hauptstraße zu den Landesbühnen und schließlich zur Hoflößnitz. Die Entscheidung soll voraussichtlich bis Ende Juni fallen.