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Gärtnereien: "Mit blauem Auge davon gekommen"

Die Dresdner Gärtnereien mussten in der Corona-Zeit nicht schließen und konnten trotzdem nicht alles verkaufen. Jetzt gibt es einen neuen Trend.

Von Christoph Springer
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Jetzt läuft das Geschäft, aber Thomas Schrön und seine Kollegen von Gartenbau Rülcker konnten in der Corona-Zeit nicht alle Pflanzen planmäßig verkaufen.
Jetzt läuft das Geschäft, aber Thomas Schrön und seine Kollegen von Gartenbau Rülcker konnten in der Corona-Zeit nicht alle Pflanzen planmäßig verkaufen. © René Meinig

Dresden. Es hätte in der Corona-Zeit viel schlimmer kommen könnten. Die meisten Geschäfte mussten schließen, Blumenläden auch, Pflanzen gabs dann in den Supermärkten. Über die, die in Dresden selbst Blumen herstellen, Gemüsepflanzen ziehen und allerlei Balkongewächse bereithalten, wurde damals kaum geredet: die Gärtnereien. Weil sie selbst produzieren durften sie weiter öffnen und verkaufen, was bei ihnen wächst. Nur wusste am Anfang niemand so recht, wie das jetzt funktionieren soll mit den Corona-Regeln. Die Verantwortlichen in den Gärtnereien nicht und ihre Kunden sowieso nicht. Thomas Schrön hat das genau gemerkt. Er ist Geschäftsführer bei Gartenbau Rülcker in Reick. Dort, wo sich mindestens in den letzten zwei Wochen sonnabends die Autos auf der Reicker Straße gestaut haben. Sie warteten auf einen freien Parkplatz vor dem Gartenbaucenter. Danach reihten sich die Autofahrer und ihre Begleiter in die nächste Schlange ein, um einen desinfizierten Einkaufswagen zu bekommen. Ein Wagen pro Kunde, so ist die Regel, damit die Verantwortlichen stets wissen, dass sich die Hobbygärtner und Balkonbepflanzer nicht zu nahe kommen in den Gewächshäusern und an den Kassen.

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