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Anwohner müssen sich an Kosten für Laternen beteiligen

Auf der Jüdenbergstraße soll es heller werden. Derzeit arbeitet das Bauamt an Planungen und Kostenberechnungen.

Noch in diesem Jahr sollen auf der Jüdenbergstraße Arbeiten zur Verbesserung der Straßenbeleuchtung beginnen. Das kündigt Bauamtsleiter Dirk Herr an. Derzeit werde noch an den Planungen gearbeitet. Bevor im Frühjahr dem Bauausschuss erste Entwürfe und Kostenberechnungen vorgelegt werden, sollen die Anlieger informiert werden. Denn sie müssen sich an den Kosten für das Verlegen von Kabeln und das Aufstellen der Laternen beteiligen.

Das sieht die Meißner Straßenausbaubeitragssatzung vor. Demnach kann die Stadt bei Bauvorhaben an einer Haupterschließungsstraße, als die die Jüdenbergstraße betrachtet wird, 40 Prozent der Baukosten auf die Eigentümer der anliegenden Grundstücke umlegen. Die Satzung in der 2008 von den Stadträten beschlossenen Fassung regelt, dass sich die Stadt auf Anliegerstraßen 60 Prozent ihrer Baukosten, auf Haupterschließungsstraßen 40 Prozent sowie auf Hauptverkehrsstraßen 20 Prozent von den Anliegern zurückholen kann.

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Anwohner der Jüdenbergstraße hatten sich wiederholt über dunkle Ecken vor allem in den Kurven der Straße beschwert. Die Meißner Medien hatten diesen Missstand in den vergangenen Jahren immer wieder aufgegriffen. (SZ/da)