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Anwohner wehren sich

Die Stadt möchte in der Peschelstraße Tempo 50 zulassen. Jetzt wurde eine Bürgerinitiative gegründet.

Die Anwohner der Peschelstraße wollen nun gemeinsam gegen die Pläne der Stadt vorgehen. Deshalb haben sie sich zur Bürgerinitiative Peschelstraße zusammengeschlossen. „Wir wollen verhindern, dass unsere Straße noch attraktiver für den Verkehr gemacht wird“, sagt der Sprecher der Initiative, Jörg Melzer.

Die Stadt plant, die Kreuzung Leipziger Straße/Am Trachauer Bahnhof/Peschelstraße sicherer zu machen. Das soll über zusätzliche Ampeln geschehen. Damit parallel dazu der Verkehr an der Kreuzung flüssiger abgeleitet wird, soll in der Einfahrt zur Peschelstraße eine zusätzliche Fahrspur gebaut werden. Zudem ist vorgesehen, die Geschwindigkeit in der Straße von derzeit 30 Kilometern pro Stunde auf 50 heraufzusetzen. Die Anwohner befürchten nicht nur die Zunahme des Lkw-Verkehrs, sondern auch eine höhere Lärmbelastung.

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Als Lösung schlagen sie nun die Umsetzung des Lkw-Führungskonzeptes vor, welches die Stadt zur Reduzierung der Feinstaubbelastung bereits 2008 beschlossen hat. Demnach ist in der Peschelstraße die Durchfahrt von Lastern, die schwerer als 3,5 Tonnen sind, verboten. Außerdem fordern die Anwohner, dass die bisherige Geschwindigkeitsbegrenzung beibehalten und auch das Parken am Straßenrand weiterhin erlaubt wird.

Ein entsprechendes Schreiben haben Melzer und seine Mitstreiter von der Bürgerinitiative bereits der Stadtverwaltung zukommen lassen. „Nach Aussage des Ortsamtsleiters befasst sich jetzt das Stadtplanungsamt damit“, so Melzer. (kah)

www.keine-lkwtrasse-peschelstrasse.de