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Sicherheit: Arbeiten am Ferdinandplatz gehen weiter

Für das neue Dresdner Verwaltungszentrum wird nun in der Tiefe gegraben. Warum man dabei besonders vorsichtig ist.

Auf dem Ferdinandplatz im Dresdner Zentrum entsteht bis 2025 ein neues Verwaltungszentrum. Die Sicherheitsvorkehrungen sind auf dieser Baustelle besonders hoch.
Auf dem Ferdinandplatz im Dresdner Zentrum entsteht bis 2025 ein neues Verwaltungszentrum. Die Sicherheitsvorkehrungen sind auf dieser Baustelle besonders hoch. © Sven Ellger

Dresden. Auf dem Ferdinandplatz starten nun die Bauarbeiten für das neue Verwaltungszentrum. Oder besser: Sie gehen weiter. Während des Corona-Lockdowns waren Tiefbauarbeiten in Dresden aus Sorge vor einem Bombenfund und einer nötigen Evakuierung von Anwohnern verboten. Seit diesem Montag darf nun wieder gebaggert werden. 

Deshalb werden auch die archäologischen Grabungen auf dem Ferdinandplatz fortgesetzt. "Das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung hat sich darüber mit dem Landesamt für Archäologie und den Baufirmen abgestimmt“, informiert Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). In dieser Woche werden zunächst die großen Bagger auf die Baustelle gebracht, die sich in die Tiefe graben. Kleinere Bagger werden ab kommendem Montag für die archäologischen Grabungen eingesetzt. 

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Weil die Bauarbeiten in einem Gebiet stattfinden, wo 1945 sehr viele Bomben fielen, ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst von Beginn an eng in das Bauprojekt eingebunden. So werden die Baggerarbeiten von einer visuellen Kampfmittelbeobachtung begleitet. "Das bedeutet, es steht jemand neben der Baggerschaufel und beobachtet den Bauaushub. Sollte ihm etwas auffallen, wird der Fund vor Ort geprüft und, falls es sich dabei um Kampfmittel handelt, die Polizei und der Kampfmittelbeseitigungsdienst sofort informiert", erläutert Schmidt-Lamontain die Sicherheitsvorkehrungen. Im Falle einer Evakuierung gelten auch dabei die allgemeinen Hygieneregeln. 

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