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"Der Lärm ist unerträglich"

Radeberger Anwohner hatten eine Sanierung der Stolpener Straße vor ihren Häusern gefordert. Der Stadtrat legte sich jetzt fest.

Im unteren Abschnitt ist die Stolpener Straße in Radeberg eine Huckelpiste. Ausgebaut wird sie an der Stelle vorerst nicht.
Im unteren Abschnitt ist die Stolpener Straße in Radeberg eine Huckelpiste. Ausgebaut wird sie an der Stelle vorerst nicht. © Sven Ellger

Radeberg. Der Stadtrat von Radeberg hat sich einstimmig für die Erneuerung des Asphalts auf dem oberen Teil der Stolpener Straße ausgesprochen und rund 250.000 Euro für das Vorhaben bewilligt. Damit können die Sanierung eines Abwasserkanals und die anschließende Wiederherstellung der Fahrbahn ab diesem Monat erfolgen. Die Arbeiten beginnen am Abzweig Kleinwolmsdorfer Straße und erstrecken sich bis in die Nähe des Ortsausganges.

Anwohner des unteren Teils der Stolpener Straße hatten bemängelt, dass ihr Abschnitt trotz früherer Versprechen noch immer nicht saniert ist. „Hier besteht die Fahrbahn aus Pflastersteinen, immer wieder gibt es Absenkungen, die notdürftig geflickt werden. Er ist wesentlich schlechter als der obere Abschnitt“, sagt Andreas Krohn, einer der Anwohner. Er hatte vor den Stadträten noch einmal für den Ausbau des unteren Abschnitts geworben. „Der Lärm ist unerträglich. Autos sind meist viel zu schnell in der Tempo 30-Zone unterwegs und Lkw lösen Vibrationen in den Häusern aus“, so der Anwohner.

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Manuela Bräunig, Chefin des Radeberger Eigenbetriebes Abwasserentsorgung, wies noch einmal auf den schlechten Zustand des Kanals im oberen Abschnitt hin, der eine Sanierung unumgänglich macht. Der neue Asphalt in dem Bereich sei nur eine Folgeleistung. Ein konkreter Zeitpunkt für eine Sanierung des unteren Abschnitts wurde nicht genannt. Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) verwies in dem Zusammenhang auf die anstehenden Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2021/22. (SZ/td)

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