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Arbeitslosigkeit sinkt weiter

Der frühe Saisonstart wirkt sich positiv aus. Aber nicht in allen Regionen des Kreises gleich.

Von Felix Hahn

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März abermals gesunken. Aktuell sind im Landkreis rund 11 500 Frauen und Männer auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, was einer Quote von 8,9 Prozent entspricht. Das sind rund 500 Menschen weniger als im Vormonat. Insbesondere der Ausfall des Winters habe dazu geführt, dass weniger Menschen entlassen wurden, erklärte der Pirnaer Agenturchef Mario Lehmann gestern.

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Ebenso sorgte die Führjahrsbelebung für einen deutlichen Anstieg der Zahl der Beschäftigten. Etwa 500 Arbeitslose mehr als im Februar haben eine Berufstätigkeit aufgenommen. Insgesamt gesehen konnten im März mehr als 1 000 ehemals Arbeitslose durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ihre Jobsuche erfolgreich beenden. Weitere 500 begannen eine Ausbildung oder Qualifizierung.

Abnahme in allen Geschäftsstellen

Regional gesehen ist – anders als im Februar – ein Rückgang der Arbeitslosigkeit in allen Geschäftsstellen zu verzeichnen. Besonders in der saisonal stärker schwankenden Region Sebnitz sank die Arbeitslosenquote um 0,6 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent, was Agenturchef Lehmann auf die gute wirtschaftliche Entwicklung zurückführt. Eine ähnliche Entwicklung gab es im Raum Pirna, wo die Quote um 0,5 Prozentpunkte zurückging. Einzig in den Geschäftsstellen Dippoldiswalde und Freital nahm die Arbeitslosenquote mit 0,3 Prozentpunkten etwas weniger stark ab als im Rest des Landkreises.

Das kreisinterne Ranking der Geschäftsstellen bleibt unverändert. Die Region um Dippoldiswalde verzeichnet mit einer Quote von 6,4 Prozent noch immer die wenigsten Arbeitslosen. Dahinter folgt auf Platz zwei die Geschäftsstelle Freital mit einer Arbeitslosenquote von 8,2 Prozent. Die beiden anderen Geschäftsstellen Pirna und Sebnitz nähern sich an, wobei Pirna mit einer Quote von 10,1 Prozent noch knapp vor Sebnitz liegt.

Agenturchef Lehmann war zudem erfreut über die Zunahme der gemeldeten freien Arbeitsstellen auf mehr als 1 200. Er stelle diesbezüglich eine Entwicklung in den Betrieben fest. Die erkennen ihren Bedarf an Fachkräften frühzeitiger und melden den somit schneller an die Agentur.