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Arbeitslosigkeit steigt weiter an

Die Entlassungen wegen des schlechten Wetters geht weiter. Das bekommen vor allem Männer zu spüren. Bei den Jugendlichen geht es aufwärts.

Wie im Bund, so im Landkreis: In Meißen ist die Zahl der Arbeitslosen im November leicht gestiegen. Wie die Arbeitsagentur Riesa jetzt mitteilte, waren 11 559 Menschen arbeitslos gemeldet, 139 mehr als im Oktober. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,9 Prozent damit 0,1 Prozentpunkte höher als noch im Monat zuvor.

„Im November setzte sich der Trend der leicht ansteigenden Arbeitslosenzahlen fort. Gerade Arbeitnehmer aus dem gewerblichen Bereich und dem Handel meldeten sich in den letzten Wochen arbeitslos. Aber auch Beschäftigte aus dem Bauwesen waren von Entlassungen betroffen“, sagt Martina Neubert, die sich bei der Arbeitsagentur Riesa um die operativen Geschäfte kümmert. Sie hofft, dass in der jetzigen kalten Jahreszeit einige Arbeitgeber ihre Praxis überdenken, manche Mitarbeiter saisonbedingt zu entlassen.

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„Jeder hat die Möglichkeit, die sogenannte Saisonkurzarbeit zu nutzen. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Arbeitnehmer bei saisonalen Arbeitsausfällen in der Schlechtwetterzeit nicht entlassen werden müssen“, so Martina Neubert. Ein Lichtblick sei dagegen, dass die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen weiter zurückgegangen ist. Von den Jobverlusten waren vornehmlich Männer betroffen. „Wir haben aber einige neue Jobs dazu bekommen, vor allem im Sozialwesen, dem verarbeitenden Gewerbe, im Bereich der sonstigen Dienstleistungen und im Gesundheitswesen“, so Martina Neubert.

In den einzelnen Bereichen der Arbeitsagentur ist die Hauptstelle Riesa nach wie vor Schlusslicht im Landkreis. Hier sind 3 217 Männer und Frauen arbeitslos, das entspricht einer Quote von 10,7 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 10,4 Prozent. Besser sieht es in Großenhain aus. Dort ist die Quote bei 9,1 Prozent. In Meißen liegt sie bei 9,4 Prozent. Spitzenreiter bleibt Radebeul mit einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent. Die Karl-May-Stadt nimmt aufgrund ihrer Nähe zur Landeshauptstadt eine Sonderrolle ein. (rr)