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Areal um die Silberdiele wird echtes Schmuckstück

Liegau hat der Gaststätte „den Hof gemacht“. Begeistert sich nun auch ein neuer Pächter für die leer stehenden Räume?

Von Jens Fritzsche

Nur noch ein kleines Detail fehlt, aber schon jetzt ist klar: Liegau hat ein weiteres echtes Schmuckstück zu bieten! Der Hof zwischen der Kita, der Heimatstube und der Gaststätte Silberdiele ist in den vergangenen Monaten zu einem echten Hingucker geworden. „Es fehlt nur noch das Stahlgeländer, das Bauliche ist aber schon fertig – in vielleicht zwei Wochen ist alles komplett“, klingt auch Liegaus Ortsvorsteher Gabor Kühnapfel (SPD) begeistert. Und stellt klar: „Wenn die Baustelle beräumt ist, werden wir eine Offensive starten!“

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Gemeint ist dabei die Suche nach einem neuen Pächter der seit gut einem Jahr leer stehenden Gaststätte Silberdiele. Denn damit die Räume mitten im Ortskern nicht länger leer stehen, hatte sich Liegau entschlossen, in die Gestaltung der Außenanlagen rund 145 000 Euro zu investieren. „Wir wollen die Braut aufhübschen“, hatte Liegaus Ortsvorsteher die Idee vor einiger Zeit literarisch umschrieben. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Chance, hier endlich einen vernünftigen Biergarten schaffen zu können. Denn dass die in städtischer Hand befindliche Gaststätte in den vergangenen Jahren immer wieder einen Betreiberwechsel verkraften musste, hängt maßgeblich am Fehlen dieser Möglichkeit, ist der Ortschaftsrat überzeugt –  vor allem Busreise-Gruppen schreckte das immer wieder ab, hieß es. Und so wurde nun Platz für einen Biergarten geschaffen, zudem führt eine große Freitreppe von der Gaststätte und vom Kita-Gebäude hinunter zur Hauptstraße. Und auch die Müllcontainer sind jetzt „versteckt“. Ortsvorsteher Gabor Kühnapfel ist jedenfalls richtig begeistert: „Das sieht wirklich alles klasse aus –  ich hoffe, dass wir nun einen neuen Pächter überzeugen können“, sagt er. Klar ist für ihn in jedem Fall, „dass noch ein Winter mit Leerstand nicht wirklich gut wäre!“

Zwischenzeitlich hatte es bekanntlich auch andere Nutzungsideen für die Räume gegeben, aber der Ortschaftsrat war sich darüber einig, dass eine Gaststätte in den sich immer weiter entwickelnden Ortskern gehöre. Die Chancen stehen nun besser. „Ich bin optimistisch“, unterstreicht der Ortsvorsteher.