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Görlitzer Buchhandlung für Preis nominiert

Art Goreliz hat die Chance auf eine dotierte Auszeichnung von 7000 Euro, 15.000 Euro oder 25.000 Euro. Die Preisverleihung findet im Oktober statt.

Jana Krauß, Inhaberin des Ladens Art Goreliz in der Brüderstraße
Jana Krauß, Inhaberin des Ladens Art Goreliz in der Brüderstraße ©  Nikolai Schmidt

Art Goreliz ist unter den sieben unabhängigen, inhabergeführten Buchhandlungen aus Sachsen, die für den diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis nominiert worden. Mit der Auszeichnung würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters Buchhändlerinnen und Buchhändler, die ein anspruchsvolles und vielseitiges literarisches Sortiment haben, ein besonderes kulturelles Veranstaltungsprogramm anbieten, innovative Geschäftsmodelle verfolgen oder sich im Bereich der Lese- und Literaturförderung engagieren, heißt es in einer Pressemitteilung des Sächsischen Wissenschaftsministeriums. Deutschlandweit habe die Jury 118 von den 467 Bewerbern für den Preis nominiert. 

Alle sieben sächsischen Buchhandlungen sind für eine dotierte Auszeichnung von 7000 Euro, 15.000 Euro oder 25.000 Euro nominiert worden. Die Preisverleihung findet am 2.Oktober in Rostock statt. In welcher Kategorie die Buchhandlungen ausgezeichnet werden, wird bei der feierlichen Preisübergabe bekannt gegeben.

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„Ich gratuliere den ausgewählten Buchhandlungen und freue mich, dass darunter drei Buchhandlung sind, die außerhalb der drei großen städtischen Zentren liegen", sagt  Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. Inhabergeführte Buchhandlungen als Orte der Literatur, der Inspiration, der Begegnung und des Austauschs seien undenkbar ohne großes persönliches Engagement. Mit ihrer Leidenschaft und Liebe zur Literatur und mit hartnäckigem Einsatz finden Buchhändler laut Stange auch in Zeiten von Online-Handel ihre Kunden, die auf ein individuell ausgesuchtes Sortiment und persönliche Beratung Wert legen. Zunehmend gewinnen Buchhandlungen besonders im ländlichen Raum auch als Veranstaltungsorte für Lesungen und Diskussionen über gesellschaftliche Themen an Bedeutung.“ 

Der unabhängigen Jury unter Vorsitz von Sandra Kegel (Literaturkritikerin FAZ) gehören an: Regina Vogel (Verlagsvertreterin), Jo Lendle (Carl Hanser Verlag), Stefan Weidle (Kurt-Wolff-Stiftung), und Gabriele Schink (Börsenverein des Deutschen Buchhandels).

Außerdem nahmen Reinhilde Rösch (Geschäftsführerin Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg e.V.) und Manfred Metzner (Verlag das Wunderhorn) an der Jurysitzung teil. (SZ)

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