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Sebnitz

Freies Personal packt jetzt Einkaufstüten

Der ASB Neustadt erweitert nicht nur Essen auf Rädern. Hier können Pflegebedürftige aus Neustadt, Stolpen und Hohnstein online einkaufen.

Alexander Penther, Geschäftsführer ASB Ortsverband Neustadt hat freies Personal umgesetzt und bietet einen Einkaufsnotservice an.
Alexander Penther, Geschäftsführer ASB Ortsverband Neustadt hat freies Personal umgesetzt und bietet einen Einkaufsnotservice an. © Daniel Schäfer

In Zeiten geschlossener Schulen und Notunterbringung in Kindergärten hat auch der ASB Neustadt freie Personalkapazitäten, zum Beispiel im Fahrdienst. Das freie Personal hat jetzt ganz andere Aufgaben. Zusammen mit weiteren Mitarbeiten und ehrenamtlichen Helfer hat der Arbeiter-Samariter-Bund einen Einkaufs-Notservice auf den Weg gebracht.  Gedacht ist der vor allem auch für die Dörfer und wird in den Gebieten Neustadt, Stolpen und Hohnstein inklusive aller Ortsteile angeboten.

"Es geht in erster Linie darum, wirklich hilfs- und pflegebedürftige Mitmenschen zu unterstützen", sagt ASB-Geschäftsführer Alexander Penther. Und genau für diese Personen ist er auch gedacht, entweder Personen über 75 Jahre oder Pflegebedürftige. Diese müssen ihre Pflegestufe mit angeben. Und wie funktioniert der Service?  Auf der Internetseite gibt es ein Bestellformular. Auf diesem sind die verschiedensten Waren aufgeführt mit Preis. Dann muss nur noch die Menge angegeben werden und fertig. Die Anmeldung und Bestellung erfolgt über die drei Sozialstationen in Neustadt, Hohnstein und Stolpen. Die Bestellungen werden telefonisch von Montag bis Mittwoch zwischen 10 und 11 Uhr.  "Am Donnerstag bestellen wir dann alles kompakt beim Großhändler und am Freitagvormittag wird alles zusammengepackt und ab 12 Uhr erfolgt die Auslieferung", erklärt er. Damit ist der Wocheneinkauf gesichert. Zusätzlich zur Bestellung kommt noch eine Lieferpauschale in Höhe von 16 Euro dazu. 

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Der Noteinkaufsservice ist für den ASB dennoch eine logistische Herausforderung. Freies Personal, Ehrenamtliche und auch Beschäftigte aus dem geringfügigen Bereich werden das Packen der Einkaufstüten übernehmen und die Einkäufe ausliefern. Die Abrechnung der bestellten Waren erfolgt per Rechnung oder Lastschrift.

Darüber hinaus wurde auch die eigene Küche wieder hochgefahren. An normalen Tagen gingen hier an die 900 Portionen über den Tisch. Aufgrund von Schließungen und Notunterbringung ist hier die Anzahl auf derzeit 500 Portionen gesunken. Das bringt nun wieder freie Kapazitäten im Service Essen auf Rädern. Die Küche wurde in den letzten Tagen wieder so umgestellt, dass nun zusätzlich bis zu 300 Portionen ausgeliefert werden können.

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