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ASB übernimmt Rettungsdienst

Landkreis. Die Neuvergabe des Rettungsdienstes von 2014 bis 2021 im Landkreis Görlitz ist abgeschlossen. Die neuen Verträge laufen über fünf Jahre und können einmalig um zwei Jahre verlängert werden. Das teilt der Landkreis mit.

Landkreis. Die Neuvergabe des Rettungsdienstes von 2014 bis 2021 im Landkreis Görlitz ist abgeschlossen. Die neuen Verträge laufen über fünf Jahre und können einmalig um zwei Jahre verlängert werden. Das teilt der Landkreis mit. „Für die Bürger im Landkreis besteht jetzt Versorgungssicherheit bis 2021“, sagte Dezernent Werner Genau nach der Auftaktbesprechung mit allen für den Landkreis tätigen Hilfsorganisationen des Rettungsdienstes.

Endgültig geklärt ist, wer im Raum Löbau die Aufgaben übernimmt. Bislang war dies wegen einer Beschwerde des Löbauer DRK vor dem Oberlandesgericht in Dresden noch nicht endgültig entschieden. Wie die Geschäftsführerin des DRK Löbau, Silke Seeliger, auf Anfrage bestätigte, habe man beschlossen, nicht weiter gegen die Entscheidung des Kreises anzukämpfen. Ausschlaggebend war ein Signal des Gerichtes, wonach nur wenig Hoffnung auf Erfolg der Beschwerde bestehe, sagte Frau Seeliger. Im Bereich Löbau mit den Rettungswachen Löbau, Bernstadt und Ebersbach wird die ASB-Rettungs- und Sozialdienst gGmbH den Rettungsdienst übernehmen.

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Im Zuge der Ausschreibung war der Rettungswachenbereich Löbau neu zugeschnitten worden. Bisher hatte das DRK die Aufgaben für die Rettungswache Ebersbach zu erfüllen und der ASB für die Wache in Bernstadt. Am Standort Löbau teilten sich bisher die beiden Hilfsorganisationen in den Rettungsdienst. Mit der Neuorganisation ist die bisherige Splittung nicht mehr möglich. Neben den Fragen nach stabiler Qualität der Leistungen sah der Landkreis zudem das Thema der Sozialverträglichkeit als einen Schwerpunkt bei der Vergabe der Aufträge. In den Bereichen Niesky, Görlitz, Weißwasser und Zittau kam es zu keinen Änderungen bei den Leistungserbringern des Rettungsdienstes. Die Verträge mit den schon bisher tätigen Hilfsorganisationen wurden bereits Anfang 2014 geschlossen. (SZ/abl)