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Asylbewerberheime werden im neuen Cottaer Ortsbeirat vorgestellt

Die Stimmenverhältnisse haben sich verschoben. Die erste Sitzung wird spannend.

Nach einigen Personalwechseln nimmt der neue Cottaer Ortsbeirat morgen um 18 Uhr seine Arbeit auf. Die CDU stellt mit sechs Mandaten weiterhin die größte Fraktion. Neu sind Christine Engelmann und Monika Schiemann anstelle von Astrid Hupka und Annett Grundmann. Maik Peschel, Ralf Gersdorf, Torsten Nitzsche und Christoph Höpfner bleiben.

Den zweitstärksten Block stellen die Linken, mit jetzt fünf Ortsbeiräten. Zu Barbara Behncke, Marlis Goethe und Uwe Baumgarten gesellen sich nun Heike Krause sowie Manuela Sägner.

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Bündnis 90/Die Grünen haben einen Sitz dazugewonnen. Neben Alexander Bigga und Georg Jänecke sitzt jetzt auch Anne Lehmann im Gremium.

Die SPD hat zwar ihre zwei Mandate behalten, aber die Politiker ausgetauscht. Für Peter May und Ekkehardt Müller sind mittlerweile Henrik Ahlers sowie Andreas Barth aktiv.

Die Stimmenzuwächse bei den anderen Parteien gingen vor allem zulasten der FDP, die nur noch eines statt früher drei Mandate hat. Neu im Rat für die Liberalen ist Holger Hase. Das Bürgerbündnis und die Freien Bürger haben ihre Sitze verloren, dafür sind die AfD mit Hans-Joachim Klaudius und die Piraten mit Florian André Unterberger eingezogen. Geblieben ist Elke Opitz von der NPD.

Die Tagesordnung der ersten Sitzung ist zwar kurz, dafür dürfte die Diskussion um das einzige Thema umso länger dauern. Die städtischen Pläne für drei neue Asylbewerberheime im Ortsamtsgebiet Cotta werden vorgestellt. Ortsamtsleiterin Irina Brauner geht von großem Interesse bei den Bürgern und entsprechendem Andrang aus und hat den Ortsbeirat deshalb in den großen Saal im Cottaer Rathaus an der Lübecker Straße 121 verlegen lassen.

Die Stadt plant, in Löbtau, Naußlitz und Cotta Übergangsheime einzurichten, da die Zahl der Asylbewerber in diesem Jahr stark angestiegen ist. In der Tharandter Straße 8 soll wahrscheinlich noch im Dezember in einem leer stehenden Bürokomplex ein Haus mit maximal 40 Plätzen eröffnen. Zwei Jahre später folgen zwei weitere Heime in der Wendel-Hipler-Straße 13 mit 59 Plätzen und in der Carl-Immermann-Straße 2 mit 60 Plätzen. Auch in Stetzsch und der Friedrichstadt sind zwei entsprechende Häuser vorgesehen. (lk)