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Asylheim Kupferberg bleibt

Der Landkreis hat den Vertrag mit dem privaten Besitzer weitere zwei Jahre verlängert.

Großenhain. Barbara Korsowski, Leiterin des Ordnungsamtes beim Kreis und damit zuständig für die Organisation der Unterbringung von Asylbewerbern, bestätigt gestern, dass der Landkreis den Vertrag für das frühere Hotel „Stadt Dresden“ zwei Jahre verlängert hat. „Das war schon vorm Stadtrat klar“, sagte sie zur Begründung, denn, „der Stadt-Arbeitsgruppe ist es nicht gelungen, dem Kreis ein bezugsfertiges Objekt anzubieten.“ Und das war offenbar die Bedingung, um den Standort am Kupferberg aufzugeben. Denn, so Korsowski weiter, dass die Kreisumlage steigt, wolle Großenhain sicher auch nicht. Also könne der Landkreis nicht überall Hunderttausende in den Umbau von Immobilien stecken. Das Objekt Arbeitsamt werde jetzt geprüft.

Rund 80 000 Euro hat der Umbau am Kupferberg gekostet. Die Hälfte des Geldes ging in die Ablösung der Hotelmöbel. Das Objekt ist damit eines der günstigsten in Sachsen. Rund 66 000 Euro Kaltmiete plus Nebenkosten zahlt der Landkreis jährlich an den Besitzer der Immobilie, Hans-Dieter Labahn. Der bietet noch eine andere Alternative an: Das frühere Restaurant Taverne Kreta samt dem benachbarten Spielkasino zum Asylheim auszubauen. Aber auch hier müsste kräftig investiert werden. (SZ/ulb)

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