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Asylsuchende sollten unsere Gäste sein

über die Ankunft von 50 Flüchtlingen

Peter Anderson

Kurz vor dem Weihnachtsfest werden voraussichtlich 50 Ausländer in Meißen eintreffen. Bei vielen Menschen wirft das Fragen auf, sorgt für Unsicherheit, für Angst. Diese Gefühle und Gedanken sind verständlich, da es sich in unserer Region um eine neue Entwicklung handelt, für die wir keine fertigen Umgangsformen besitzen.

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Die Grundfrage lautet deshalb: Wie gehen wir mit den Asylsuchenden um? Sie kommen nach Sachsen, weil sie Schutz vor Verfolgung in ihren Heimatländern suchen. Ob sie schutzwürdig sind, prüfen Behörden in einem über Jahrzehnte bewährten Verfahren. Ein großer Teil der Anträge wird abgelehnt. Viele Flüchtlinge kehren zudem freiwillig nach Hause zurück, wenn sich die Lage in ihrer Heimat beruhig hat. So geschehen zum Beispiel nach dem Ende der Balkankriege in den 90er Jahren.

So lange der Asylantrag behandelt wird, sollten wir die Flüchtlinge meiner Meinung nach als Gäste behandeln. Sie genießen Gastrecht bei uns, nehmen an unserem Leben teil und müssen sich natürlich an die Regeln halten, die bei uns als Gastgebern herrschen.