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Flüchtlinge ziehen an den Hammerweg

Bislang konnte die Unterkunft aufgrund der Prozesse nicht genutzt werden.

Die Unterkunft am Hammerweg wird als Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung an der Hamburger Straße 19 in Dresden von dem dortigen Betreiber mit betreut.
Die Unterkunft am Hammerweg wird als Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung an der Hamburger Straße 19 in Dresden von dem dortigen Betreiber mit betreut. © dpa

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Dresden. Eine neue Asylunterkunft für Dresden. Die Landesdirektion Sachsen nutzt seit Mittwoch erstmals Teile des Geländes am Dresdner Hammerweg für die Unterbringung von Asylbewerbern. Es stehen in einem Teil der Gebäude insgesamt 50 Plätze zur Verfügung.

Das Objekt wurde als Aufnahmeeinrichtung für insgesamt 700 Asylbewerber errichtet und Anfang 2017 fertiggestellt, jedoch bisher nicht für die Unterbringung genutzt. Seit dem Strafprozess gegen Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen "Gruppe Freital" in den Jahren 2017 und 2018 werden Teile des Objektes als Gerichtssaal mit besonderen Sicherheitsanforderungen für entsprechende Verfahren durch das Oberlandesgericht Dresden genutzt. Diese Nutzung wird – gesondert abgegrenzt – parallel zur Nutzung für die Asylbewerberunterbringung fortgeführt.

Die Unterkunft am Hammerweg wird als Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung an der Hamburger Straße 19 in Dresden von dem dortigen Betreiber mit betreut. Die 50 Plätze sollen als Ausgleich dienen, da auf der Hamburger Straße gebaut werden muss.

In der Außenstelle Hammerweg sollen besonders Menschen untergebracht werden, die aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution im Falle einer Ansteckung mit Covid-19 ein erhöhtes Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes tragen. Damit wird sichergestellt, dass diese Gruppe noch besser vor einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus geschützt werden kann.

Aktuell hat Sachsen in Dresden auf der Hamburger Straße 19 587 Plätze plus die 50 Plätze Außenstelle Hammerweg und an der Bremer Straße 25 etwa 500 Plätze. An der  Stauffenbergallee 2 gibt es Plätze für 500 Menschen als Reserve.

Unabhängig von der Außenstelle am Hammerweg bereitet die Landesdirektion die  Inbetriebnahme der Wohncontaineranlage an der Stauffenbergallee 2 vor. Diese Unterkunft soll ab Jahresbeginn 2021 die Aufnahmeeinrichtung an der Bremer Straße ersetzen, für die dann kein Baurecht mehr besteht.

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