merken
PLUS

Auch der Kaukasus hat seine Matterhörner

Ein SZ-Leser liefert den Namen eines weiteren Berges für Gipfelsammler Kammerlander.

© Clipdealer/Anna Poltoratskaya

Die Welt steht voller Gipfel, die wie Kopien des Matterhorns wirken. So sieht es Extrembergsteiger Hans Kammerlander. Der Südtiroler schwärmte über seine Leidenschaft für diesen Schweizer Riesenzacken im Interview mit der Sächsischen Zeitung zum 150. Jahrestag der Erstbesteigung des Matterhorns. Er sucht weltweit nach ähnlich geformten Bergen wie dem Wahrzeichen der Alpen – und will die Gipfel auch besteigen.

Reinhold Messner „Absturz des Himmels“ S. Fischer Verlag, 278 Seiten, 19,99Euro.
Reinhold Messner „Absturz des Himmels“ S. Fischer Verlag, 278 Seiten, 19,99Euro.

SZ-Leser Siegfried Dornacher reagierte auf diese Veröffentlichung: „1986 war ich im Kaukasus Skilaufen. Im Dombaigebiet sah ich den Gipfel des Pik Ine. Sieht der Berg nicht dem Matterhorn sehr ähnlich?“

Anzeige
Bis zu 50% Black Week Rabatt bei Casida – die Apothekenmarke aus Sachsen
Bis zu 50% Black Week Rabatt bei Casida – die Apothekenmarke aus Sachsen

Natürliche Gesundheitsprodukte, Vitamine, Magnesium und natürliche Kosmetik aus der Apotheke bis zu 50% günstiger – Casida Black Week

Sieht er. Mit 3 455 Metern ist er zwar fast 1 000 Meter niedriger als die Schweizer Alpen-Pyramide, aber ähnlich markant geformt. Doch er scheint nicht der einzige Verwandte des angeblich weltweit am meisten fotografierten Berges zu sein. In der Nähe des Wintersportortes Dombai gibt es noch einen ähnlich mächtigen Kaukasusgipfel aus Fels und Eis: den 3 861 Meter hohen Belalakaja. In Touristenführern wird er als das Matterhorn des Kaukasus betittelt. Hans Kammerlander hat also noch viele Gelegenheiten für seine globale Matterhörner-Sammlung.

Seiner imposanten Büchersammlung fügte Reinhold Messner nun einen spannenden Band hinzu. Er fragt sich, wie es zugegangen sein muss bei der Erstbesteigung des Matterhorns. Seine Sympathien hat der einheimische Bergführer, der wenig Worte macht, der handelt. Messner fühlt sich in die damaligen Geschehnisse ein. Ein würdiger Band zum Besteigungsjubiläum. (SZ)