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Auch die Unfallhelfer brauchen Hilfe

über die Verarbeitung des Unfalls vom Sonntag

Franz Herz

Ein tragischer Unfall wie am Sonntag in Tal Naundorf lässt viele Menschen sprachlos zurück. Was soll man dazu sagen, wenn von einer Minute auf die andere zwei Menschenleben ausgelöscht werden? Da ist oft Schweigen angebracht.

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Der Garten ruft
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Doch es gibt viele Menschen, die müssen genau in solchen Situationen perfekt funktionieren. Notärzte, Sanitäter, Polizisten oder Feuerwehrmänner sind in diesen Momenten besonders gefordert. Sie müssen ihre Leistung bringen. Am Einsatzort ist keine Zeit, um sie nach ihrem Befinden zu fragen.

Aber auch die Helfer sind Menschen, auch ihnen gehen solche Einsätze nahe. So ist es eine normale menschliche Reaktion, wenn auch ein Feuerwehrmann einen derartigen Unfall nicht einfach wegsteckt, sondern in die Knie geht, wie bei dem Unfall in Naundorf geschehen. Da ist es gut zu wissen, dass auch für diese Helfer Unterstützung bereitsteht, die sie mit ihren seelischen Belastungen auffangen kann. Für die Feuerwehr ist das umso wichtiger, da bei ihnen ja Ehrenamtliche im Einsatz sind, die diese Aufgabe neben ihren normalen Anforderungen in Beruf und Familie ausüben. Für sie wird in Schmiedeberg eine Nachbereitung des Einsatzes vom Sonntag stattfinden, die hilft, das Geschehen zu verarbeiten und darüber hinwegzukommen. Das nützt nicht nur den Feuerwehrleuten, sondern der Allgemeinheit. Niemand weiß, wann er auf die Helfer angewiesen ist. Dann sollen diese ja auch in guter Verfassung sein und wieder tatkräftig zupacken.