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Auch dieses Jahr viel in moderne Geräte investiert

Der Tag der offenen Tür am Beruflichen Schulzentrum für Technik war ein voller Erfolg. Neben Schülern und Eltern zeigten auch regionale Handwerker und Betriebe Interesse an der Qualität der Ausbildung.

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Von Cornelia Mai

An die 60 000 Euro hat der Landkreis dieses Jahr in das Berufliche Schulzentrum für Technik in Zittau investiert. So wurden zum Beispiel Kameras und Druckgerätetechnik für die Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten und elektronische Baugruppen für den neuen Beruf Kfz-Mechatroniker angeschafft sowie zwei neue Computerkabinette eingerichtet.Vor allem regionale Firmen und ehemalige Lehrer seien von der technischen Ausstattung des BSZ positiv überrascht gewesen, erzählt Schulleiter Christian Stäritz. „Allein die Tatsache, dass wir unsere Schüler entsprechend modernster Erfordernisse ausbilden, eröffnet den jungen Leuten später bessere Einstiegschancen ins Berufsleben.“Natürlich hat die moderne Technik auch bei den Schülern Eindruck gemacht. Neben beruflichem Gymnasium und der Ausbildungsrichtung Gestaltungstechnischer Assistent waren zum Tag der offenen Tür auch die fachpraktischen Ausbildungsstätten und die Fahrzeuglackiererei ein Besuchermagnet. „Obwohl die Lackiererei schlecht ausgeschildert war“, erzählt Christian Stäritz.Ein Thema sei bei Gesprächen von Eltern immer wieder kritisiert worden: Die Finanzierung des Wohnheimes. „Unsere Schüler kommen zum Teil aus dem Landkreis Bautzen und dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis“, erzählt Christian Stäritz. Da seien solche Fragen berechtigt. Außerdem sei es teils problematisch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln früh rechtzeitig zum Unterricht zu gelangen bzw. am Nachmittag zurück nach Hause. Auch in solchen Fällen stellt sich die Frage nach einem Wohnheimplatz. Er habe die Eltern auf Möglichkeiten der Beihilfe hingewiesen oder das Thema Wohngemeinschaften angeschnitten.Das große Echo erleichtere dem Schulzentrum die Planung im nächsten Jahr, sagt Christian Stäritz. „Wir können so schon rechtzeitig Tendenzen erkennen und uns darauf einstellen.“ Aber auch den Schülern bringe ein solcher Tag einiges: Neben dem Wissenszuwachs über mögliche Bildungswege und -richtungen vielleicht noch den nötigen Schub, Leistungen zu verbessern. Von der Wirtschaft wird darauf immer mehr Augenmerk gelegt, sagt Christian Stäritz.