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Auf dem Rittergut geht es nun doch noch weiter

Dürrhennersdorf. Neue Bühne, Ausschankgebäude und überdachte Sitzplätze – fast hätte all das nicht mehr realisiert werden können. Mit dem vollendeten zweiten Bauabschnitt zur Umgestaltung des alten Rittergutes sollte Schluss sein.

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Dürrhennersdorf. Neue Bühne, Ausschankgebäude und überdachte Sitzplätze – fast hätte all das nicht mehr realisiert werden können. Mit dem vollendeten zweiten Bauabschnitt zur Umgestaltung des alten Rittergutes sollte Schluss sein. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) in Kamenz hatte den Fördermittelhahn abgedreht. Begründung: Die Fördertöpfe sind leer.

Doch die Dürrhennersdorfer haben gut gewirtschaftet. Das kommt ihnen jetzt zu Gute. „Wir haben vom zweiten Bauabschnitt etwa 70 000 Euro übrig“, sagt Bürgermeister Albrecht Gubsch. Mit dem ALE habe er sich auf den Kompromiss geeinigt, mit diesem Geld den zweiten Bauabschnitt zu erweitern. „Es ist eine abgespeckte Variante dessen, was wir zunächst beantragt hatten. Das Geld wird zwar nicht ganz für alles reichen, aber für den dritten Abschnitt hätten wir ja sowieso Eigenmittel gebraucht“, so Albrecht Gubsch.

Innerhalb der nächsten vier Wochen soll es also weiter gehen, hofft der Bürgermeister. Zunächst müssten etliche Leitungen umverlegt werden. Noch in diesem Jahr soll auf der Rückseite des Hauptgebäudes ein flaches Ausschankgebäude angebaut werden, das nach innen und nach außen funktioniert. Auch die neue Bühne kommt in diesen Bereich. „Alles in Abstimmung mit der Denkmalbehörde“, betont Gubsch, denn das gesamte Ensemble des Ritterguts steht unter Denkmalschutz.

Das jetzige Veranstaltungsgelände soll ebenfalls davon profitieren. So werden zum Beispiel die Wellblechhütten werden abgerissen und der Park mit den vielen seltenen Bäumen noch attraktiver. (dan)