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Auf die Eltern zugehen

„Ich bin von meinen Mitarbeiterinnen mit offenen Armen aufgenommen worden“, freut sich Henriette Trocha, seit kurzem neue Leiterin der Awo-Kita „Rasselbande“ in Rodewitz. Eine Kita zu leiten, ist für die 29-jährige Diplom-Sozialpädagogin Neuland.

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„Ich bin von meinen Mitarbeiterinnen mit offenen Armen aufgenommen worden“, freut sich Henriette Trocha, seit kurzem neue Leiterin der Awo-Kita „Rasselbande“ in Rodewitz. Eine Kita zu leiten, ist für die 29-jährige Diplom-Sozialpädagogin Neuland. Nach ihrem Studium an der Fachhochschule Cottbus war sie ab 1999 Mitarbeiterin bei der Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Bischofswerda. Auf ihren Einsatz als Leiterin einer Kindereinrichtung bereitete sie sich ab Januar 2004 in der Kita Putzkau vor. „So konnte ich praktische Erfahrungen sammeln“, sagt die Mutter eines vierjährigen Sohnes. Das Wichtigste in den zurückliegenden Wochen sei es gewesen, Gruppen, Kinder und Eltern kennen zu lernen. Um die Verbindung zur Praxis zu halten, arbeitet sie als „Springer“ in den Gruppen. Sehr am Herzen liegt ihr auch der Kontakt zu den Eltern. „Ich möchte erfahren, welche Erwartungen sie haben und wie wir darauf eingehen können.“ Aus den Vorschlägen des neuen Sächsischen Bildungsleitfadens, der gegenwärtig getestet wird, bevorzugt sie den so genannten „Situationsansatz“, für den sie sich gegenwärtig qualifiziert. Zu Hause in Gebelzig, ist Lesen ihr liebstes Hobby. (cs)