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Aus der Alten Schule wird nun doch ein Vereinshaus

Der Streit mit dem letzten Mieter des historischen Gemäuers scheint beigelegt. Der Ortsvorsteher ist jedenfalls optimistisch.

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Von Jens Fritzsche

Großerkmannsdorfs alte Schule wird ab kommendem Jahr zum Vereinshaus. Da ist Großerkmannsdorfs Ortsvorsteher Harry Hauck (Freie Wähler) sicher. Auch der bisher noch in einer der sonst leer stehenden Wohnungen des Gebäudes lebende Mieter werde im kommenden Jahr ausziehen, „das zumindest ist das Ergebnis eines Gesprächs mit ihm, der Termin ist derzeit allerdings noch offen“, so Hauck gegenüber der SZ. Die Planungen für die Sanierung und den Umbau des historischen Gebäudes sollen jedenfalls zum Jahresbeginn auf den Weg gebracht werden, sagt der Ortsvorsteher.

Das Projekt hatte zwischenzeitlich zumindest ein wenig gewackelt. Denn der Mieter hatte auch gegenüber der SZ erklärt, eigentlich nicht ausziehen zu wollen. Aber die Stadt Radeberg hatte Mitte des Jahres das marode Gebäude gekauft, und war sich mit dem Ortsteil Großerkmannsdorf einig, hier künftig Räume für Vereine und auch die Heimatstube zu schaffen. Nun scheint der Weg aber doch weitgehend geebnet zu sein.

Rund 45000 Euro zahlte die Stadt dem bei Köln lebenden Eigentümer für Grundstück und Gebäude der Alten Schule an der Hauptstraße in Großerkmanndorf, die von 1767 bis 1889 als Schule in Betrieb gewesen war.

Heimatstube soll 2013 einziehen

Der Zeitplan sieht nun vor, die Heimatstube bis Mitte 2013 in die „Alte Schule“ umziehen zu lassen – derzeit ist das „Dorfmuseum“ noch im Obergeschoss des aktuellen Schulgebäudes untergebracht. Doch der Platz wird benötigt, da ja laut eines Stadtratsbeschlusses Mitte 2013 die Grundschule im benachbarten Ortsteil Ullersdorf geschlossen werden soll und dann komplett ins Schulgebäude Großerkmannsdorf umziehen wird.