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Aus Frust: 1 Cent für die Stadtkasse gespendet

Ein Cent als Spende? Genau dieser Betrag ohne bestimmten Verwendungszweck tauchte jetzt auf einer Spendenliste der Stadt auf. Ein Scherz? Mitnichten, so Kämmerer Andreas Funk. Ein Mann habe bei der Stadtkasse eingezahlt für etwas, für das man eben nicht so gern bereit sei zu zahlen.

Ein Cent als Spende? Genau dieser Betrag ohne bestimmten Verwendungszweck tauchte jetzt auf einer Spendenliste der Stadt auf. Ein Scherz? Mitnichten, so Kämmerer Andreas Funk. Ein Mann habe bei der Stadtkasse eingezahlt für etwas, für das man eben nicht so gern bereit sei zu zahlen. Den einen Cent aber wollte er nicht wieder raushaben, habe er mit deutlichen Worten erklärt. „Wir sind dem nachgekommen und müssen das korrekt verbuchen“, sagt Funk. Wofür genau der Freitaler blechen musste, behielt Funk für sich.

Seit 2014 muss in Sachsen über Spenden an die Stadt öffentlich entschieden werden, bevor das Geld für den vorgesehenen Zweck eingesetzt werden kann. Das Prozedere soll für mehr Transparenz sorgen und mögliche Vorteilsnahmen verhindern. Im Dezember waren 950,71 Euro an Spenden verbucht worden, u.a. für den 40. Geburtstag des „Kinderlands am Wiesenhang“, die Kita Waldblick (Weihnachtsmarkt) und die Rotkopf-Görg-Kita. Die Namen der Spender bekommen aber nur die Stadträte bzw. die Stadt zu sehen. (SZ/wei)

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