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Aus für Große Dresdner Motorradausfahrt

Mario Gerbert sagt „Auf Wiedersehen!“. Der Initiator der Großen Dresdner Motorradausfahrt (GDMA) hat auf seiner Internetseite das Ende der alljährlichen Bikersause verkündet. „Als Einzelunternehmer wäre ich nun wieder voll in der privaten Haftung, für fast alles was passiert“, schreibt er.

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Mario Gerbert sagt „Auf Wiedersehen!“. Der Initiator der Großen Dresdner Motorradausfahrt (GDMA) hat auf seiner Internetseite das Ende der alljährlichen Bikersause verkündet. „Als Einzelunternehmer wäre ich nun wieder voll in der privaten Haftung, für fast alles was passiert“, schreibt er. Bis zu 10 000 Biker trafen sich in den letzten Jahren zur wohl größten Motorradausfahrt Sachsens. 2013 starteten sie am Kaufpark Nickern, fuhren zusammen nach Altenberg und wieder zurück an die Elbe. Die Auflagen für ein so großes Event seien mit der Realität aber nicht mehr vereinbar, so Gerbert. „Seit dem Drama der Loveparade werden solche als riskant eingestuften Veranstaltungen offensichtlich nicht mehr gewünscht.“ Außerdem sei die Finanzierung bis zuletzt nicht geklärt gewesen, deutet der GDMA-Erfinder an. Sich um Sponsoren zu kümmern, sei ein Vollzeitjob und ginge so nebenbei nicht mehr.

Ob die Mega-Ausfahrt für alle Zeit gestorben ist, lässt Mario Gerbert offen und fordert die Szene auf, zu den Wurzeln zurückzukehren, also im kleinen Kreise zu fahren. Gerbert hatte die GDMA 1992 ins Leben gerufen. (SZ/sr)