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Aus Ruine mach’ Dorftreff

Die alte Pfarrscheune in Possendorf wird umgebaut. Das Gebäude bietet dann nicht nur Kirchenmitgliedern etwas.

Das Dach ist eingedeckt. Jetzt geht’s an die Holzverkleidung. Aus der baufälligen Scheune wird ein modernes Haus.
Das Dach ist eingedeckt. Jetzt geht’s an die Holzverkleidung. Aus der baufälligen Scheune wird ein modernes Haus. © Andreas Weihs

Die alte Scheune auf dem Pfarrhof in Possendorf ist kaum noch wiederzuerkennen. Die Arbeiten an dem Gebäude, das zu einem Dorfzentrum umgebaut wird, gehen zügig voran. „Die Dachdeckerarbeiten sind abgeschlossen. Der Blitzschutz ist montiert“, sagt Peter Behrendt von der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde in Possendorf. Derzeit seien die Zimmerleute damit beschäftigt, die Holzverkleidung anzubringen. „Wir nähern uns damit der Fertigstellung der Außenhülle“, sagt er. Anschließend könne es an den Innenausbau gehen. Auch dafür werden die Planungen bereits konkreter. So wird bereits die Küche geplant, ebenso die Elektroinstallation. „Wir freuen uns sehr über den guten Baufortschritt und bedanken uns ganz herzlich bei den Handwerksbetrieben für die konstruktive Zusammenarbeit und die unkomplizierten Absprachen“, sagt Peter Behrendt.

Vor knapp einem Jahr hat der Kirchenvorsteher aus den Händen von Landrat Michael Geisler (CDU) einen Fördermittelbescheid in Höhe von 150 000 Euro überreicht bekommen. Das Geld kommt von Leader, einem Programm zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Damit fiel für die Possendorfer Kirchgemeinde, die zum Evangelisch-Lutherischen Kirchspiel Kreischa-Seifersdorf gehört, der Startschuss für ihr bisher größtes Bauprojekt. Ziel ist es, die alte Pfarrscheune derart umzubauen, dass hier in Zukunft nicht nur die gesamte Kanzlei der Kirche ihre Büroräume erhält und ein großer Saal für Veranstaltungen rund ums Kirchengeschehen geschaffen wird. Die Pfarrscheune soll auch noch Platz für Konzerte und Ausstellungen bieten und zum zentralen Ort für Kulturinteressierte werden, sogar über Possendorf hinaus. Dieses Projekt werde das kulturelle Leben im Ort bereichern, hofft Peter Behrendt. Im kommenden Jahr soll die alte Pfarrscheune fertig saniert sein. Voraussichtlich 600 000 Euro werden investiert. Neben der Finanzspritze aus dem Leader-Programm fließt in den Um- und Ausbau des Denkmals ebenfalls Geld der Landeskirche und der Kirchgemeinde. Seit den 70er-Jahren war die alte Pfarrscheune, die Teil eines Vierseithofes ist, praktisch ungenutzt und diente nur noch als Lagerfläche.

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