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Ausbau der B 101 mit einem Monat Verzug

Der Untergrund an der Bundesstraße ist doch schwieriger, der Bau zieht sich.

Von Susanne Plecher

Wegen unvorhergesehener Baugrundprobleme ist der Ausbau der B101 nördlich von Großenhain in Verzug. Das teilte das dafür zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit Sitz in Meißen gestern auf SZ-Nachfrage mit. „Die temporäre Umfahrung der Baustelle ist fertiggestellt, das alte Bauwerk ist abgebrochen und in diesem Bereich die Sondierung nach Kampfmitteln durchgeführt worden“, so Niederlassungsleiter Klaus-Peter Lechler. Derzeit wird die Gründung für die neue Brücke hergestellt. Es handelt sich um eine Tiefgründung mit Ortbetonbohrpfählen. Das Amt rechnet damit, dass die Brücke in der zweiten Januarhälfte 2014 fertiggestellt sein wird. Erst danach beginnen die eigentlichen Straßenbauarbeiten. Ursprünglich war geplant, dass der Knoten, in dem die B101 auf die Kreisstraße und auf die kommunale Straße nach Uebigau trifft, bis Ende Oktober fertig wird. Nun steht dafür der 22. November an.

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Die Bauarbeiten, die im Juli begonnen hatten, sollen noch vor dem Tag der Sachsen abgeschlossen werden. Die gesamte Maßnahme „Ausbau nördlich Großenhain“ kostet 2,6 Millionen Euro und wird vom Bund finanziert.