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Ausgefädelt in luftiger Höhe

Die Enso erneuert gerade den letzten Abschnitt einer 100 km langen Hochspannungsleitung.

Von Sven Görner
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Spezialisten haben in den vergangenen Tagen auf Hochspannungsmasten in Radebeul-West die Leitungen entfernt.
Spezialisten haben in den vergangenen Tagen auf Hochspannungsmasten in Radebeul-West die Leitungen entfernt. © Norbert Millauer

Radebeul. An den Masten der Stromleitung, die im Radebeuler Westen die Stadt quert, waren in den vergangenen Tagen Arbeiter in luftiger Höhe zu beobachten. Die Spezialisten entfernten dort die Kabel und Isolatoren. In den kommenden Wochen sollen auch die Mast abmontiert und durch neue ersetzt werden. 

Die Arbeiten sind Teil eines Großprojektes, das die Enso Netz bereits 2010 gestartet hat und das nun kurz vor dem Abschluss steht: Die Erneuerung der rund 100 Kilometer langen Hochspannungs-Haupttrasse von Zittau/Hirschfelde nach Dresden-Niederwartha.

Die laufenden Arbeiten gehören zum letzten Abschnitt, der gegenüber der Erlebnisplantage in Reichenberg beginnt und dann die Radebeuler Weinberge durchquert. Bis Ende Februar nächsten Jahres sollen diese und damit das Gesamtprojekt so gut wie abgeschlossen sein. Im Sommer sollen dann noch notwendige Arbeiten zum Korrosionsschutz folgen.

Der aktuelle 7,7 Kilometer lange Bauabschnitt schlägt noch einmal mit 2,6 Millionen Euro zu Buche. Insgesamt investiert die Enso in die Trasse 39 Millionen Euro.