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Ausländer reisen ohne gültige Papiere

Görlitz. Die Bundespolizei hat am Wochenende acht Ausländer angezeigt, weil sie gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen haben. So wurden zwei Ukrainerinnen im Alter von 40 und 66 Jahren am Sonnabend durch eine deutsch-polnische Streife in Polen aufgegriffen.

Görlitz. Die Bundespolizei hat am Wochenende acht Ausländer angezeigt, weil sie gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen haben. So wurden zwei Ukrainerinnen im Alter von 40 und 66 Jahren am Sonnabend durch eine deutsch-polnische Streife in Polen aufgegriffen. Beide Frauen hatten sich mit abgelaufenen Visa in Deutschland aufgehalten, bevor sie nach Polen reisten. Auch das Visum einer 68-jährigen Ukrainerin war Mitte Dezember abgelaufen. Sie hielt sich trotzdem unerlaubt in Frankreich auf und reise auf dem Weg in die Ukraine unerlaubt in Deutschland ein. Eine Polizeistreife war am Sonntagmorgen in Lodenau auf die Frau aufmerksam geworden.

Auf dem Autobahnrastplatz „An der Neiße“ wurde am Sonntag eine 34-jährige Frau aus Ruanda festgenommen. Sie war zwar im Besitz eines polnischen Aufenthaltstitels, allerdings war ihr Reisepass seit August ungültig. Dennoch war die in Warschau lebende Afrikanerin vor knapp einem Monat mit dem ungültigen Pass nach Frankreich gereist. Jetzt befand sie sich auf dem Rückweg in die polnische Hauptstadt.

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Schließlich konnte drei Ukrainern im Alter zwischen 18 und 23 Jahren nachgewiesen werden, dass sie ihre Visa aufgrund falscher Angaben erhalten hatten. Mit einem erschlichenen litauischen Visum reiste auch ein 53-jähriger Ukrainer unerlaubt nach Deutschland ein. Diese vier Aufgriffe ereigneten sich an der Autobahnanschlussstelle Görlitz. (SZ/pc)