SZ +
Merken

Ausrangiert und einfach in die Gegend geworfen

Müll neben einem Altkleider-Container und ein vergessenes Fahrrad ärgern Löbtauer Einwohner.

Teilen
Folgen

Von Sabine Bachert

Es kann doch nicht so schwer sein, ein bisschen mehr Ordnung zu halten, meint Ilse Krolikowski. Unterwegs in ihrem Stadtteil Löbtau hat sie eine Dreckecke entdeckt, die ihrer Meinung nach doch mal jemandem auffallen müsste. Gemeint ist der Platz neben dem Container für Altkleider am Badweg in Löbtau-Süd. Ausrangierte Kinderzimmermöbel, Farbeimer, Fahrradschläuche und vieles mehr haben hier Unvernünftige einfach hingeworfen. Selbst eine nicht mehr gebrauchte Flurgarderobe lehnt am Altkleidersammler.

Wer hier entsorgt hat, sollte sich schämen und beim nächsten Mal die Dinge, die er nicht mehr braucht, auf einen Wertstoffhof bringen. Acht Stück gibt es davon im Stadtgebiet Dresden. Standorte und Öffnungszeiten erfährt man unter www.dresden.de oder aus dem Abfallkalender, den die Stadt jährlich ihren Bürgern zur Verfügung stellt.

Vielleicht kann ja das Dresdner Umweltamt eine Beräumung anregen, denn genau neben dem Container und dem abgelagerten Müll baut die Landeshauptstadt eine ehemalige Maschinenfabrik zurück und danach eine öffentliche Naherholungsfläche für die Löbtauer Bevölkerung auf – so steht es zumindest an dem Bauschild.

Aufgefallen ist der Leserin außerdem ein Fahrrad, das seit einem halben Jahr an einem Baum vor dem Haus Bünaustraße 35 angekettet ist. Da offensichtlich keiner dieses grüne Rad vermisst, wurden mittlerweile einige Teile abmontiert. Wer räumt eigentlich solche Fundsachen weg, wenn sich monatelang niemand dafür interessiert?, will die Leserin wissen. Die Frage ist an die Stadt gestellt.

Müll-Sessel entsorgt

Der ausrangierte Sessel und andere Polsterteile, die seit Jahren unter Bäumen am Wettiner Platz lagerten (Die SZ berichtete am 17. März), sind weggeräumt. Darüber informierte mich gestern Bettina Benner, Pressesprecherin der Gagfah in Essen. Vergangene Woche hatte Gottfried Schauer, Sachgebietsleiter Grundstücke/Kleingartenwesen der Dresdner Stadtverwaltung, erklärt, dass die Fläche nicht der Stadt gehört, er aber den Eigentümer informieren werde, damit dieser für Ordnung sorgt.