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Pirna

Auszeichnung für Bienenwald

Der erste Bienenwald Sachsens in Liebstadt ist ausgezeichnet worden. Jetzt zählt das Projekt zur "UN- Dekade Biologische Vielfalt".

Bärbel Kemper vom Landgut Kemper & Schlomski und Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU).
Bärbel Kemper vom Landgut Kemper & Schlomski und Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU). © Marko Förster

Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) hat das Projekt "Unser Bienenwald Sachsen" am Landgut Kemper & Schlomski in Liebstadt als offizielles Projekt der "UN-Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet. 

Die Vereinten Nationen hatten die Zeit von 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für biologische Vielfalt erklärt. Die Staatengemeinschaft rief damit die Weltöffentlichkeit auf, sich für die biologische Vielfalt einzusetzen. Hintergrund ist ein kontinuierlicher Rückgang an Biodiversität in fast allen Ländern der Erde. Die Dekade soll die Bedeutung dieser Biodiversität für unser Leben bewusst machen und das Handeln anstoßen.

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Mit dem ersten Bienenwald in Sachsen möchte das Landgut in Liebstadt seinen wertvollen Beitrag leisten, dem fortschreitenden Bienensterben entgegenzuwirken.

Seit März 2019 stehen dort mehr als 400 unterschiedliche Bäume und Sträucher auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern. Die Besonderheit des Bienenwaldes liegt darin, den Insekten möglichst das gesamte Jahr über Nahrung in Form von blühenden Pflanzen anzubieten. Somit können sie in Liebstadt von Januar bis September die Pollen aus den Blüten saugen und überall verstreuen. Im Bienenrevier in Liebstadt stehen unter anderem Winterlinden, Salweiden, Feld- und Bergahornbäume, Obststräucher, Obstbäume wie zum Beispiel Wildkirschen.

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