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Autobahn 4 bei Burkau bleibt Unfallschwerpunkt

Bischofswerda/Uhyst. Bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn 4 zwischen Bautzen und Hermsdorf starben in diesem Jahr bereits sechs Menschen. Im August verbrannten bei Burkau zwei Insassen eines Sportwagens, dessen Fahrer gegen die Leitplanke gerast war.

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Bischofswerda/Uhyst. Bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn 4 zwischen Bautzen und Hermsdorf starben in diesem Jahr bereits sechs Menschen. Im August verbrannten bei Burkau zwei Insassen eines Sportwagens, dessen Fahrer gegen die Leitplanke gerast war. Ende Juni verunglückten zwischen Ohorn und Burkau ebenfalls zwei Menschen tödlich. Eine junge Frau starb im Mai bei einem Autobahnunfall bei Bautzen, eine weitere Frau verunglückte im Juli auf einem Motorrad bei Hermsdorf.

An sie und an weitere Menschen, die auf Deutschlands Straßen ihr Leben verloren haben, erinnerte gestern Michael Müller, Pfarrer der Autobahnkirche Uhyst, bei einem besonderen Gottesdienst. Das jährliche Gedenken an Verkehrsopfer ist ein Angebot an Angehörige und Menschen, die sich mit ihnen verbunden fühlen. Obwohl gestern nur zehn Besucher in die Kirche kamen, werde er diese Tradition fortsetzen, sagte Michael Müller.

Hauptunfallursachen sind laut Polizei überhöhte Geschwindigkeit, zu geringer Sicherheitsabstand, Missachtung der Vorfahrt und Fahren unter Alkohol. Auch Selbstüberschätzung spielt eine Rolle, vor allem bei jungen, unerfahrenen Kraftfahrern. (SZ)