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Autobahnbrücke wird repariert

Landkreis. Es wird wieder eng auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Wilsdruff und Nossen-Ost. Denn ab Ende dieser Woche beginnen Bauarbeiten an der Triebischtalbrücke. Verschlissene Lager und Federn werden ausgetauscht, Dichtprofile gewechselt, der Korrosionsschutz zum Teil erneuert.

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Landkreis. Es wird wieder eng auf der A 4 zwischen den Anschlussstellen Wilsdruff und Nossen-Ost. Denn ab Ende dieser Woche beginnen Bauarbeiten an der Triebischtalbrücke. Verschlissene Lager und Federn werden ausgetauscht, Dichtprofile gewechselt, der Korrosionsschutz zum Teil erneuert. Darüber informierte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Die Bauarbeiten haben zur Folge, dass die A 4 in Fahrtrichtung Chemnitz von drei auf zwei Spuren eingeschränkt werden muss. Falls sich keine unliebsamen Überraschungen bei der Sanierung herausstellen, dauert die Reparatur voraussichtlich bis 11. April 2014. Am kommenden Wochenende wollen die Bauleute die Verkehrssicherungs-Anlagen installieren. Die Kosten für die Sanierung betragen 340 000 Euro. Kraftfahrer werden – abgesehen vom Wegfall einer Fahrspur – wohl von den Arbeiten nur wenig mitbekommen. Denn diese erfolgen unterhalb der Brücke ohne Großgeräte.

Die Triebischtalbrücke ist mit einer Länge von 424 Metern (Nordbrücke) beziehungsweise 427 Metern (Südbrücke) die mittlere und zugleich größte der insgesamt drei Brücken über das Tanneberger Loch nahe dem Autobahndreieck Nossen. In 50 Meter Höhe überquert sie die Große Triebisch. Die Stützweite zwischen den Pfeilern beträgt 72 und 84 Meter. Dadurch bleibt der Talraum offen. Entstanden ist das Bauwerk von 1996 bis 1999. Die Triebischtalbrücke gehörte damals zum sechsstreifigen Ausbau der A 4. (Hanke)