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Einbrecher am Klinikum geschnappt

Polizisten erwischten zwei Männer in einem Kleintransporter. Mit dem Fahrzeug war etwas im Argen. Bald klickten die Handschellen.

Symbolbild
Symbolbild © Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)

Beamte des Reviers Görlitz haben am frühen Sonntagmorgen zwei Gartenlaubeneinbrecher gestellt, die noch einiges mehr auf dem Kerbholz hatten. Wie An ja Leuschner, Pressesprecherin der Polizeidirektion Görlitz, mitteilt, hatten die beiden Polen zunächst unbekannten Täter hatten auf bisher unbekannte Art und Weise das Zugangstor zu einer Kleingartenanlage in Königshufen geöffnet und waren mit einem VW-Transporter in die Gartenanlage eingefahren.

In der Folge entwendeten sie bei einem dort abgestellten Audi die vier Radnarbenabdeckungen und versuchten, in eine Parzelle einzubrechen. Durch die dabei verursachten Geräusche weckten sie den im Garten schlafenden Eigentümer und ergriffen die Flucht. Aufgrund der Beschreibung durch den Zeugen konnten hinzugerufene Polizisten besagten VW Crafter im Rahmen einer Tatortnahbereichsfahndung auf der Reichenbacher Straße stellen.

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Während der anschließenden Kontrolle des 28-jährigen Fahrers und seines 30-jährigen Beifahrers stellten die Beamten weitere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten fest. Der Fahrer stand unter Drogen. Ob er überhaupt einen Führerschein besitzt, prüft die polnische Polizei derzeit noch. Zusätzlich fanden die Beamten verschiedene Drogen, einen Schlagring und eine Stahlrute im VW sowie mehrere andere vermutlich gestohlene Gegenstände.

Außerdem stellte sich heraus, dass der VW Crafter in der Nacht zum 22. August in Hambrücken in Baden Württemberg entwendet und mit gefälschten Kennzeichen versehen worden war. Die Kripo ermittelt wegen des Verdachts der Hehlerei, der Urkundenfälschung, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, des Diebstahls und Diebstahls im besonders schweren Fall, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss sowie des Verstoßes gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz.

Update 31. August 16.02 Uhr: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir - unter Berufung auf Auskunft der Polizeidirektion Görlitz - geschrieben, die beiden Tatverdächtigen seien 38 und 30 Jahre alt. Richtig ist 28 und 30. Wir bitten das zu entschuldigen.

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