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Autorin berichtet von ihrem Fluchtversuch

Schirgiswalde. Aus ihrem Buch „Solange ich atme“ liest Carmen Rohrbach am 18. Dezember in der städtischen Bibliothek.

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„In die Freiheit zu schwimmen – welche Vermessenheit! Wir werden nie ankommen. Ich weiß, dass wir verloren sind. Jetzt glaube ich nicht mehr an Rettung. Niemand wird uns finden in den Weiten des Meeres.“ Diese Sätze stammen aus dem Buch „Solange ich atme. Die dramatische Flucht über die Ostsee bis ans Ende der Welt“ von Carmen Rohrbach. Darin beschreibt die 1948 in Bautzen Geborene und in Hoyerswerda Aufgewachsene das größte Abenteuer ihres Lebens – den Versuch, gemeinsam mit ihrem Freund aus der DDR über die Ostsee nach Dänemark in die Freiheit zu schwimmen. Wie das Wagnis endet, verrät das Buch, das die Autorin am 18. Dezember bei einer Lesung in der Stadtbibliothek Schirgiswalde vorstellt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Außerdem ist Carmen Rohrbach in Königswartha und Bischofswerda zu erleben. Dort liest sie aus ihrem Buch „Namibia“

Carmen Rohrbach, die Biologie studierte und heute in München lebt, hat sich als Reiseschriftstellerin und Fotografin, als Kinderbuchautorin und Dokumentarfilmerin einen Namen gemacht. (SZ/ks)

Lesungen: 11. Dezember Königswartha, 12. Dezember Bischofswerda, 18. Dezember in Schirgiswalde; Beginn jeweils 19 Uhr.