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Awo gründet eigenen Pflegedienst

Pflegebedürftige sollen so lange wie möglich zu Hause bleiben können. Dafür soll nun ein neues Angebot sorgen.

Von Jens Fritzsche

Der kleine Flitzer fällt auf. Doreen Müller von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist ab sofort mit einem knallroten Smart in Radeberg unterwegs – und die weißen Buchstaben an den Türen verraten es: die Awo in Radeberg hat jetzt einen eigenen ambulanten Pflegedienst. Und Doreen Müller ist dessen Leiterin.

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Insgesamt vier Mitarbeiter sind nun im Einsatz, um hilfebedürftige Menschen im Alltag zu unterstützen. „Der Bedarf ist in jedem Fall da, auch wenn wir nicht der erste ambulante Pflegedienst in Radeberg und Umgebung sind“, sagt Radebergs Awo-Chefin Britta Marschler. Die Statistiken jedenfalls zeigen, so die Awo-Chefin, dass immer mehr Menschen auf Pflege angewiesen sind. „Und das gilt im Übrigen nicht nur für Ältere“, fügt sie an.

Neuland ist das Thema Pflege für die Arbeiterwohlfahrt dabei nicht. „Auch, wenn wir hier im Regionalverband jetzt neu damit starten“, stellt Britta Marschler klar. Je nach Pflegestufe werde dabei an ganz individuellen Angeboten gestrickt. Es gehe darum, die Selbstständigkeit der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten. „Dank der Pflege zu Hause kann jedenfalls eine Heimunterbringung oder ein Krankenhausaufenthalt vermieden oder hinausgezögert werden“, so Britta Marschler.

Der Awo-Pflegedienst ist in der Seniorenwohnanlage Pulsnitzer Straße 67 zu finden: awo-radeberg.de