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Awo-Kreisverband mit neuem Chef

Hartwig Reichel trägt jetzt auch für fünf Kitas in der Region Bischofswerda Verantwortung.

© Thorsten Eckert

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Landkreis Bautzen hat sich entschieden. Aus 50 Bewerbern wählten die Vorstände Hartwig Reichel zu ihrem neuen Geschäftsführer. Seit Freitag ist er nun im Amt. Er tritt damit die Nachfolge des im Mai gestorbenen Awo-Chefs Klaus Naumann an. Nach dessen Tod führte Marina Schneider die Geschäfte übergangsweise. Gestern gab sie ihre Aufgaben offiziell an den 47-Jährigen ab.

Er spüre, dass das Handeln von Klaus Naumann noch allgegenwärtig sei. „Er hat eine hohe Messlatte gelegt, aber ich werde versuchen, mit all meinen Stärken und Schwächen die Awo weiterzuführen“, sagte Hartwig Reichel. Er selbst hat 29 Jahre im sächsischen Epilepsie-Zentrum Kleinwachau gearbeitet. Dort war er Bereichsleiter für die Arbeit mit behinderten Menschen. Er kümmerte sich unter anderem um die Behindertenwerkstatt. „Ich habe lange Zeit mit mir gerungen, ob ich mich um die Stelle in Bautzen bewerbe, doch ich bin mir jetzt sicher, dass es eine gute Entscheidung war und die Zeit reif dafür ist“, sagt der Langebrücker. Nun pendelt der fünffache Familienvater jeden Tag mit dem Zug nach Bautzen.

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Im Raum Bischofswerda ist die Awo Träger von fünf Kindertagesstätten: in Burkau, Uhyst, Demitz, Frankenthal und Putzkau. In Bischofswerda bietet sie am Neumarkt seniorengerechtes Wohnen an – alle 16 Wohnungen sind belegt; es gibt eine Warteliste. Außerdem gibt es in der Stadt Beratungen für Suchtkranke sowie eine Erziehungs- und Familienberatung. (fs/SZ)