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B 170 bekommt Lärmschutzwand

Der Wiederaufbau der Schallschutzwand in Bannewitz bringt Verkehrseinschränkungen. Es geht um drei Wochen.

Die Boderitzer Straße in Bannewitz, die auf die B 170 führt, ist halbseitig gesperrt. Nach fast einem halben Jahr wird jetzt die Lärmschutzwand wieder aufgebaut.
Die Boderitzer Straße in Bannewitz, die auf die B 170 führt, ist halbseitig gesperrt. Nach fast einem halben Jahr wird jetzt die Lärmschutzwand wieder aufgebaut. © Karl-Ludwig Oberthuer

Aufatmen bei den Anwohnern im Wohngebiet Boderitzer Straße am Dresdner Stadtrand in Bannewitz. Seit Montag wird die fehlende Lärmschutzwand an der viel befahrenen nun weiter ausgebauten B170 in Bannewitz wieder aufgebaut. Wenn alles planmäßig läuft, könnten die Bauarbeiten in drei Wochen abgeschlossen sein, teilt die Bannewitzer Gemeindeverwaltung mit.

In dieser und der nächsten Woche erfolgt der Einbau der Gründung und der Stützen. Dabei werden Pfähle drei bis vier Meter tief in die Erde getrieben. Sollte diese Arbeit problemlos verlaufen, können die einzelnen Wände ab der letzten Augustwoche eingehängt werden.

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Wegen der beengten Platzverhältnisse ist die Boderitzer Straße mit dem angrenzenden Gehweg zwischen Heinrich-von-Taube-Straße und der B170 jetzt halbseitig gesperrt. Auf die B170 können Autofahrer von der Boderitzer Straße aus während der Bauarbeiten nicht auffahren. Die Fläche wird benötigt um die Baustelle einzurichten und Material zu lagern. Von der B170 kommend kann aber in die Boderitzer Straße eingebogen werden. Die Fußgänger erhalten einen Notweg zwischen der Baustelle und der Fahrspur. Die Zufahrt zur Gärtnerei Lux ist aber weiterhin gewährleistet.

Auch wer mit dem Ortsbus fährt, ist betroffen. So fährt die Linie 360 die Haltestelle auf der Boderitzer Straße mit dem Namen Windbergstraße voraussichtlich bis zum 28. August nicht an. Stattdessen wurde ein neuer Haltepunkt an der Carl-Behrens-Straße unterhalb des Nettos eingerichtet.

Seit Ende Februar hatten die betroffenen vier Familien mit Kindern in ihren Einfamilienhäusern im Straßenlärm an der B170 leben müssen. Jetzt herrscht Erleichterung, denn die Wand schützt sie vor Wind, Schmutz und Lärm. 2018, als die ersten Häuser gebaut wurden, stand die Schallschutzwand zwar, musste aber im Rahmen der Ausbauarbeiten an der Bundestrasse teilweise zurückgebaut werden.

Offenbar hatte ein Vermessungsfehler zum Abbau der Schallschutzwand im Februar geführt. Die Schutzwand stand demnach direkt in dem Bereich, wo der Fußweg errichtet werden sollte, und musste teilweise zurückgebaut werden.

Die Auf-und Abbaukosten für die Schallschutzwand trägt nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) die Eureka Grundbesitz GmbH, die zuvor die Häuser errichtet hatte. 

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