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B178 neu: Es gab Pläne für eine Autobahn

In den 1930er Jahren tauchte die Idee für eine neue Trasse erstmals auf, die an Zittau vorbeiführen sollte. Und es gab auch einen ersten Spatenstich.

© Thomas Christmann

Beinahe hätte Zittau an einer Autobahn gelegen. Pläne dazu tauchten erstmals 1936/37 auf. So sollte eine aus Ostpreußen kommende Autobahn sich bei Landsberg/Warthe mit einer aus Stettin vereinigen und entlang von Oder und Neiße bis Reichenberg geführt werden, um dort auf eine aus dem Westen kommende Trasse zu treffen. Besonders die Unternehmer aus dem Raum Zittau und Reichenberg machten sich aus wirtschaftlichen Gründen für bessere Verkehrswege stark.

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Allein auf dem Abschnitt von Görlitz bis Reichenbach waren 78 Brücken vorgesehen. Es gab drei untersuchte Varianten, wie die Autobahn an Zittau vorbeiführen könnte. Als Favorit galt die nahe Trasse durch die Weinau. Ein erster Spatenstich erfolgte 1939 bei Reichenbach. Doch über Rodungen, Erdarbeiten und das Aufschütten von Dämmen kamen die Bauarbeiter nicht hinaus. Der Krieg verhinderte letztlich den Bau einer schnellen Verbindung in und durch die Oberlausitz. 

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