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B178 neu: Was aus dem Zubringer wurde

Viele Jahre war eine Anbindung des Oberlandes an die neue Straße im Gespräch - und zwei Varianten. Doch mehr als das sollte nicht passieren.

© Thomas Christmann

Sollte das Oberland an die B178 angebunden werden? Ein Zubringer stand lange Zeit zur Debatte. Zunächst war eine Strecke Richtung S148, Neugersdorf, im Gespräch (siehe Grafik von 2013). Dagegen regte sich vor allem in Eibau Widerstand, denn die Trasse wäre mitten durchs Ortsgebiet gegangen. Die Gemeinde sprach sich gegen die Variante aus - mit Erfolg.

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Blieb noch die Variante neue B178 zur B96. Schon im Bundesverkehrswegeplan 2003 war eine entsprechende Trasse gelistet. Sie wurde dort unter "weiterer Bedarf" geführt. Reichlich vier Kilometer sollte sie lang sein, 15 Millionen Euro kosten. Wo genau die Strecke entlangführen wird, blieb allerdings offen. Nur eines stand fest: Die Straße trifft bei Eibau auf die B96. Sie sollte unter anderem als Ortsumfahrung für Oderwitz und Mittelherwigsdorf für Entlastung sorgen. Diese Argumente brachte der regionale Planungsverband 2010 noch ins Spiel. 

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Schließlich aber machte der Freistaat 2013 mit all diesen Ideen Schluss. Die neue B178 hat für Sachsen zwar übergeordnete Bedeutung, ein Zubringer fürs Oberland aber nicht.

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