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Wieviel Bad Oppelsdorf frisst der Bagger?

Das einstige deutsche Bad muss dem Tagebau weichen - obwohl die Behörden die Tagebaupläne noch prüfen. Auch wenn Einwohner wegziehen, entwickelt sich im Ort auch Neues.

Von Anja Beutler & Maria Marciniak
 6 Min.
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Stanislaw Senetra lebt auf einem Hof am Rande des Tagebaus Turow. Der Rentner hat einst selbst in der Grube gearbeitet. Jetzt denkt er an Umzug.
Stanislaw Senetra lebt auf einem Hof am Rande des Tagebaus Turow. Der Rentner hat einst selbst in der Grube gearbeitet. Jetzt denkt er an Umzug. © Foto: Matthias Weber

Stanislaw Senetra ist womöglich der letzte Bauer von Bad Oppelsdorf.  Auf dem Dreiseithof des 64-Jährigen im heutigen Opolno Zdrój picken geschäftig ein paar Hühner. Das prächtig bunte Federkleid des Hahns leuchtet in der Sonne. Senetra schiebt die Mülltonnen nach der Leerung wieder an ihren Platz zurück - und seine Schirmmütze in die Stirn. In der Hofeinfahrt steht ein gepflegtes Auto. Das alte Wohnhaus leuchtet einladend in hellem Gelb. Doch die Idylle trügt, Senetra wird wohl nicht hier bleiben.

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