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Badegäste halten Feuerwehr in Atem

Zweimal musste die Ottendorfer Feuerwehr das Tor der Kiesgrube öffnen. Jedesmal hatten sich Schwimmer verletzt.

Die Feuerwehr Ottendorf-Okrilla wurde am Wochenende zu zwei Einsätzen an die Kiesgrube in Ottendorf gerufen. Das teilt der stellvertretende Wehrleiter Tobias Krömer mit. „Am Sonntagabend gegen 18  Uhr und am Montagmorgen gegen 8 Uhr haben wir das Tor zum Firmengelände geöffnet, damit der Rettungsdienst und die Polizei auf das Areal fahren konnten“, sagte er. Grund waren illegale Badegeäste auf dem Gelände des Kieswerkes. „Bei dem ersten Einsatz hatte sich ein Schwimmer eine Schnittwunde zugezogen“, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle Ostsachsen in Hoyerswerda. Bei dem zweiten Einsatz am Montag wurde nach Angaben der Polizei eine leblose Person aufgefunden. „Sie wurde von den Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht“, sagte der diensthabende Polizeiführer Matthias Koch gestern.

Immer wieder klettern Badegäste über den Zaun, um in die Kiesgrube zu gelangen. Das Kieswerk sei aber weder Spielplatz, noch Campingplatz, noch Rallyestrecke, noch Badesee. Es handelt sich um eine bergbauliche Anlage, in der auch mal leicht eine Böschung abrutschen kann, ist regelmäßig von den Betreibern zu hören. Auf die Verursacher der Einsätze könnten jetzt erhebliche Schadensersatzforderungen zukommen. (SZ/td)

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