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Bärensteiner Kita hat oberste Priorität

Altenberg

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Die Bergstadt will die erhofften Mittel aus dem Konjunkturpaket auf die Sanierung des Kindergartens in Bärenstein konzentrieren. Deshalb musste die Prioritätenliste von Altenberg jetzt zum dritten Mal überarbeitet werden. Diese hat Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) den Stadträten am Montagabend vorgestellt. Und es gab keine Einwände.

Denn es ist allen Stadträten klar, mit den zusätzlichen Geldern eine Riesenchance zu haben, um dieses leidige Problem endlich zu lösen. Damit das auch klappt und die Altenberger mit den in Aussicht gestellten Geldern hinkommen, mussten die ursprünglichen Planungen abgespeckt werden. Trotzdem sind für die Sanierung der Kita noch rund 415000Euro veranschlagt – mehr, als die Altenberger rechnerisch dafür aus dem Konjunkturpaket einsetzen können.

Die Bergstadt erhält voraussichtlich etwa 424000Euro Fördermittel. An den Investitionen muss sich die Stadt jeweils mit 20Prozent beteiligen. Dabei sind aber Regeln einzuhalten. So sollen 65Prozent in Bildungsmaßnahmen fließen und 35Prozent in die Infrastruktur. Das Verhältnis muss auf Ebene des Landkreises stimmen. Um nichts zu riskieren und alle finanziellen Möglichkeiten auszuschöpfen, hat die Stadtverwaltung mit Dorfhain und Hermsdorf/Erz. – sie hatten ähnliche Probleme – Mittel für Infrastruktur gegen Mittel für Bildung getauscht. Damit wäre die Sanierung der Bärensteiner Kita gesichert, wenn das Landratsamt zustimmt. Das führte aber zugleich zu Umschichtungen auf der Vorhabenliste, sodass etliche Maßnahmen nur noch dann in Angriff genommen werden können, falls irgendwo Geld übrig bleibt.